"Eine erfolgreiche Psychotherapie fangen Sie an, ohne zu wissen, was Sie sagen wollen und beenden Sie, ohne zu wissen, was Sie gesagt haben!"
Psychotherapie unterliegt in Österreich einer strengen gesetzlichen Regelung (PThG 2024) und hat unter Anwendung psychotherapiewissenschaftlicher Methoden das Ziel,
1. Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist, vorzubeugen, diese festzustellen, zu lindern, zu stabilisieren und zu heilen,
2. behandlungsbedürftige Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern oder
3. die Entwicklung, Reifung und Gesundheit der behandelten bzw. betreuten Personen zu fördern, zu erhalten oder wiederherzustellen.
EINZELTHERAPIE
Psychoanalytische Psychotherapie ist ein anerkanntes, von der Psychoanalyse (nach Freud) abgeleitetes Therapieverfahren in Österreich, das unbewusste Prozesse als Ursachen psychischer Probleme betrachtet. Im Gegensatz zur klassischen Psychoanalyse findet sie in der Regel im Sitzen und mit einer Frequenz von ein- bis zweimal wöchentlich statt. Ziel ist es, den EINZEL-Personen tiefere Einblicke in die Ursachen ihrer Leiden zu ermöglichen, um Konflikte zu verstehen und eine persönliche Veränderung zu erreichen.
PAARE und FAMILIEN
Psychoanalytische Psychotherapie kann in modifizierter Form auch für Paare und Familien angewendet werden, zum Beispiel als psychoanalytische Paartherapie oder als Teil einer Familientherapie. Dabei geht es darum, unbewusste Muster und Beziehungskonflikte zu bearbeiten, die oft aus frühen Bindungserfahrungen stammen und das Verhalten der Paare und Familienmitglieder beeinflussen.
GRUPPENANGEBOTE
Psychoanalytische Psychotherapie kann in Form der Gruppenpsychoanalyse als psychoanalytische Gruppentherapie oder Gruppenselbsterfahrung angewendet werden. Dabei profitieren die Teilnehmenden vom gemeinsamen Erleben unbewusster innerer Konflikte in einem Gruppensetting und können Einblicke in ihre Verhaltens- und Reaktionsmuster gewinnen. Die Methode der Gruppenanalyse ist eine etablierte psychoanalytische Form der Gruppentherapie, die ähnlich wirksam wie die Einzeltherapie ist und in der ambulanten sowie stationären Versorgung zum Einsatz kommt.