Psychoanalytische Einzelpsychotherapie
Psychoanalytische Einzeltherapie
Psychoanalytische Einzelpsychotherapie
Schlüsselkonzepte des Unbewussten:
- Gespeicherte Inhalte: Das Unbewusste enthält Dinge, die aus dem Bewusstsein verdrängt wurden, wie angstauslösende Impulse, Wünsche und Erinnerungen aus der Kindheit.
- Einfluss auf das Verhalten: Diese unbewussten Inhalte üben einen ständigen Druck aus und beeinflussen Denken, Fühlen und Handeln auf eine Art und Weise, die der Person nicht bewusst ist.
- Verdrängung: Das ist ein Abwehrmechanismus, bei dem unliebsame oder bedrohliche Inhalte aus dem Bewusstsein ferngehalten werden, um psychische Belastungen zu vermeiden.
- Manifestationen: Das Unbewusste kann sich in Träumen ("Königsweg zum Unbewussten"), Versprechern (Fehlleistungen) oder körperlichen Symptomen zeigen.
Zwei Arten des Unbewussten:
- Das Vorbewusste: Das sind Inhalte, die uns im Moment nicht bewusst sind, aber leicht wieder bewusst gemacht werden könnten.
- Das eigentliche Unbewusste: Dies sind tiefer liegende psychische Prozesse, die sich auch dann nicht bewusst machen lassen, wenn man sich stark darauf konzentriert.
Ziele der Psychotherapie:
Charakteristika der psychoanalytischen Einzeltherapie
Wesentliche Aspekte:
- Unbewusstseinsarbeit: Im Fokus stehen unbewusste psychische Inhalte, die das Erleben und Verhalten maßgeblich beeinflussen.
- Freie Assoziation: Die Patient*innen werden ermutigt, alles zu äußern, was ihnen in den Sinn kommt, um einen freien Einblick in ihr Inneres zu ermöglichen.
- Übertragungs- und Gegenübertragungsanalyse: Der Analytiker beobachtet und deutet die Übertragung von frühkindlichen Gefühlen und Mustern auf die therapeutische Beziehung sowie die eigenen Reaktionen darauf (Gegenübertragung)
- Interpretation: Deutung der Bedeutung von Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen, um unbewusste Zusammenhänge und Konflikte aufzudecken.
Therapeutisches Setting:
- Dauer: Es handelt sich um eine Langzeittherapie, die sich über Monate bis Jahre erstrecken kann.
- Frequenz: Charakteristisch sind ein bis zwei Sitzungen pro Woche, um den therapeutischen Prozess zu intensivieren und tiefere emotionale Beteiligung zu ermöglichen.
- Couch: Der liegende Zustand ist typisch für die klassische Psychoanalyse und fördert eine tiefere Reflexion des Unbewussten und die freiere Assoziation, indem er das Sehen des Therapeuten vermeidet. Das sitzende Setting ermöglicht eine direkte Auseinandersetzung mit Beziehungserfahrungen durch Blickkontakt.
- Analytische Haltung: Der Therapeut nimmt eine eher zurückhaltende und neutrale Haltung ein, um dem Patienten einen Raum für seine Gedanken zu eröffnen und ihn bei der inneren Auseinandersetzung zu unterstützen
Mein Angebot für Einzeltherapie
Ich biete psychoanalytische Psychotherapie im Sitzen, 1-2 x wöchentlich an zwei unterschiedlichen Standorten an. In einem ausführlichen kostenfreien Erstgespräch lernen wir uns kennen und einschätzen, ob eine therapeutische Beziehung als Basis für eine gemeinsame Arbeit möglich ist. Nach einer umfassenden Aufklärung über Ablauf, Rahmen, Setting, Ziel und Dauer kann eine Therapievereinbarung fixiert werden. Formale Angelegenheiten, wie Krankenkassenantrag und -verlängerungen, Bestätigungen, etc. werden von mir nicht extra in Rechnung gestellt.
Wie ich arbeite:
Ort: Praxis Wien und Klosterneuburg
Zeit und Dauer: fixer Tag, 50 Minuten
Frequenz: 1-2 x wöchentlich
Setting: sitzend
Aufnahme: unverbindliches, kostenfreies Erstgespräch, Vorbereitung auf Therapie
Optional: zusätzliche Einzelstunden bei Krisen (kostenpflichtig); Anträge und Bestätigungen (gratis)
Kosten: EUR 110,– je Einheit – Antrag auf Krankenkassenzuschuss möglich